Über mich
Sarah im Wald
Stimme für besondere Momente
Ich bin Sarah, Sängerin aus dem nördlichen Waldviertel. Über zwanzig Jahre Bühne liegen hinter mir; Kirchen und Jazzkeller, Tonstudios und Festsäle, Chöre, Ensembles, und oft genug nur ich und ein Mikrofon.
Mein Zuhause ist die klassische Musik, der Jazz und die Pop-Musik (ich bin nicht wählerisch), in Deutsch, Englisch und Japanisch.
Rock und Metal sind neu dabei. Mein Growl klingt momentan noch eher nach einem Welpen, aber ich gebe mein Bestes. Für alle, die es gerne etwas lauter mögen.
Auf der Bühne brauche ich nicht viel: einen Laptop, ein Mikrofon, mein eigenes Equipment. Bei Bedarf können auch Instrumentalisten zur Live Begleitung organisiert werden. Den Rest besorgt die Magie - äh, die Akustik.
Nach gut einem Jahr im Waldviertel wird es Zeit, hier auch zu singen. Lass mich wissen, wann und wo.
Über mich, die längere Version
Ich bin mit Singen aufgewachsen. Als Kind war kein Zeichentrickvorspann vor mir sicher. Ich kannte jeden Text, jede Melodie, und sang sie lautstark mit. Irgendwann wurde daraus etwas Ernsthafteres. Das ließ sich nicht verhindern.
In der Schule, einem Gymnasium mit künstlerischem Schwerpunkt, bekam ich erstmals richtigen Gesangsunterricht. Ich trat mit dem Schulchor in großen Konzertsälen auf. Die Art von Bühnen, bei denen man merkt, dass Musik hier wirklich ernst gemeint ist. Nebenbei nahm ich Privatstunden in Pop-Gesang, weil klassisch allein mir nie ganz gereicht hat. Mozart ist wunderbar, aber manchmal will man eben laut mitsingen bei einem Disney-Song.
Nach der Schule studierte ich klassischen Gesang an einem Konservatorium in Wien. Eine Ausbildung, die die Grundsteine gelegt hat.
Mit neunzehn kam mein erster Job als Studiosängerin. Kurz darauf stand ich regelmäßig als Hauptact in einem Wiener Supper Club auf der Bühne. Abend für Abend, vor echtem Publikum, mit allem was dazugehört. Japanisch sang ich damals schon, aus purer Begeisterung für Anime und J-Pop. Irgendwann stellte sich heraus, dass das tatsächlich mehr als ein Singen-in-der-Dusche-Hobby war.
Was dann folgte, war eine lange, bunte, ziemlich internationale Zeit. Studioarbeit für Komponisten und Produzenten in Österreich, Deutschland, Italien und Japan. Live-Auftritte auf Conventions und in Undergroundlocations. Eine Einladung in eine bekannte japanische Fernsehshow: beeindruckt, leicht verwirrt, und irgendwie mittendrin. Dazu YouTube, neue Verbindungen, neue Sprachen, und Genres, von denen ich vorher nicht wusste, dass sie existieren.
Irgendwann wollte ich sesshafter werden. Also bin ich ins nördliche Waldviertel gezogen, und nein, das ist keine Notlösung. Das war eine bewusste Entscheidung, auch wenn meine Freunde in Wien erstmal dachten, ich hätte den Schuss ins Blaue gewagt. Ich möchte hier singen, für Menschen, die ich kenne oder kennenlernen werde, bei Anlässen, die zählen. Zwanzig Jahre Bühne, und am Ende bleibt nur das: der Moment, wenn Musik einen Raum verändert. Alles andere ist Bonus.